PILZINFO
MERKMALE
Unterscheidungsmerkmale Champignons
PILZINFO
Champignon Arten erkennen!
Die essbaren Champignonarten sind leicht kenntliche Pilze, wenn folgendes beachtet wird:
Die Lamellen sind immer erst rosa oder gräulich, später braun und frei, niemals weiss.
  • Riechen Champignons nach Karbol, Tinte, Medizinschrank, Fisch oder unangenehm sind immer giftige oder ungenießbare Arten anzunehmen.
  • Verfärben sich Champignons gelb (vor allem an der Stielbasis) ohne wahrnehmbaren Anisgeruch, sind sie immer giftverdächtig!
  • Riechen Champignons nach Anis sind sie immer essbar!
  • Riechen Champignons pilzig angenehm und haben keine Gelbfärbung an der Stielbasis, sind sie immer essbar!
  • Verfärben sich Champignons gelb mit Anisgeruch sind sie immer essbar!
  • Verfärben sich Champignons rötlich im Anschnitt sind sie fast immer essbar solange sie einen angenehmen pilz-, anis- oder bittermandelartigen Geruch aufweisen!
Leider gibt es mittlerweile zwei wärmeliebende Karbol-Champignonsarten die nun durch die Klimaerwärmung auch in unseren Regionen angekommen sind.
  • Der Falsche Waldegerling (AGARICUS FREIREI) sieht dem Waldchampignon ähnlich, er rötet und hat einen neutralen bis leichten Karbolgeruch!
  • Der Falsche Wiesenegerling (AGARICUS PSEUDOPRATENSIS) sieht dem Wiesenchampignon ähnlich, er verfärbt sich meist nicht gelb an der Stielbasis, sondern er rötet und hat einen leichten Karbolgeruch, der oft nicht gut wahrnehmbar ist!
Deutsche Namen Botansiche Namen
Geruch nach Anis, Bittermandeln oder Angenehm
Essbar
Gilbend
Stiel gilbend bei Verletzung.
Stiel leicht gilbend.
Fleich leicht gelblich anlaufend.
Hut auf Druck gilbend.
Stiel unterhalb des Rings braunschuppig, gilbend.
Fleisch leicht gilbend.
Hut und Stiel alt ockerfleckig-gilbend.
Fleisch etwas rötend.
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Hut nach einigen Stunden schwach gilbend.
Stiel mehr oder weniger schwach gilbend.
Fleisch nur an der Stielbasis schwach gilbend, bei Druck und im Schnitt keine Verfärbung.
Hut gilbend.
Fleisch in der Basis gelblich, Druckstellen etwas bräunend.
Stiel bei Verletzung leicht gilbend, mehr Gelbfärbung oft an der Basis.
Fleisch gelblich verfärbend.
Hut auf Druck zitronengelb gilbend.
Stiel gilbend.
Fleisch gilbend, mehr oder weniger auch rötlich bis rotbraun verfärbend.
Fleisch gilbend, im Stiel kann es auch safranfarben werden.
Fleisch an der Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Stielbasis leicht gilbend bis bis gelborange verfärbend.
Fleisch Stielbasis gilbend.
Fleisch schwach rötend, Stielbasis mehr oder weniger leicht gilbend.
Fleisch in der Stielbasis gilbend.
Stielbasis gilbend oder orangefarben.
Fleisch fuchsig-gelb-braun verfärbend, manchmal bei Verletzung zuerst auch etwas gilbend.
Hut alt gilbend.
Stiel auf Druck oder Verletzung gilbend.
Fleisch an der Stielbasis gilbend.
Fleisch bei Verletzung gelborange, später blutrote Verfärbung.
Stiel bei Berührung gelblich werdend.
Fleisch gelbliche Verfärbung bei Verletzung.
Fleisch leicht rötend oder bräunend.
Stielbasis gilbend.
Hut auf Druck gilbend.
Stiel unterhalb des Rings braunschuppig, gilbend.
Fleisch leicht gilbend.
Hut und Stiel alt ockerfleckig-gilbend.
Fleisch etwas rötend.
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Hut nach einigen Stunden schwach gilbend.
Stiel mehr oder weniger schwach gilbend.
Fleisch nur an der Stielbasis schwach gilbend, bei Druck und im Schnitt keine Verfärbung.
Hut gilbend.
Fleisch in der Basis gelblich, Druckstellen etwas bräunend.
Stiel bei Verletzung leicht gilbend, mehr Gelbfärbung oft an der Basis.
Fleisch gelblich verfärbend.
Hut auf Druck zitronengelb gilbend.
Stiel gilbend.
Fleisch gilbend, mehr oder weniger auch rötlich bis rotbraun verfärbend.
Fleisch gilbend, im Stiel kann es auch safranfarben werden.
Fleisch an der Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Stielbasis leicht gilbend bis bis gelborange verfärbend.
Fleisch schwach rötend, Stielbasis mehr oder weniger leicht gilbend.
Stielbasis gilbend oder orangefarben.
Fleisch fuchsig-gelb-braun verfärbend, manchmal bei Verletzung zuerst auch etwas gilbend.
Hut alt gilbend.
Stiel auf Druck oder Verletzung gilbend.
Fleisch an der Stielbasis gilbend.
Stiel bei Berührung gelblich werdend.
Fleisch gelbliche Verfärbung bei Verletzung.
Fleisch leicht rötend oder bräunend.
Stielbasis gilbend.
Rötend
Stiel bei Druck rötend, alt auch braun, goldbraun verfärbend.
Fleisch stark rötend.
Hut und Stiel alt ockerfleckig-gilbend.
Fleisch etwas rötend.
Fleisch leicht rötend bis leicht rotbraun.
Fleisch etwas leicht rötend, vor allem im Lamellenbereich, Stielbasis rostgelblich.
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Fleisch rötend.
Stiel bei Verletzung rötend, alt schwärzend.
Fleisch im Stiel rötend.
Hut auf Druck zitronengelb gilbend.
Stiel gilbend.
Fleisch gilbend, mehr oder weniger auch rötlich bis rotbraun verfärbend.
Wenn die Stielrinde eingeritzt wird, färbt sie sich sofort rötlich.
Fleisch sofort rötlich verfärbend.
Wenn die Stielrinde eingeritzt wird, färbt sie sich sofort rötlich.
Fleisch sofort rötlich, blutrot verfärbend.
Fleisch an der Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Stielbasis leicht gilbend bis bis gelborange verfärbend.
Fleisch schwach rötend, Stielbasis mehr oder weniger leicht gilbend.
Fleisch bei Verletzung gelborange, später blutrote Verfärbung.
Fleisch alt bräunlich oder etwas rötend.
Fleisch etwas rötend.
Fleisch leicht rötend, alt oder bei Verletzung stark bräunend.
Fleisch höchstens rosagrau anlaufend oder leicht rötend.
Fleisch leicht rötend oder bräunend.
Stielbasis gilbend.
Stiel bei Druck rötend, alt auch braun, goldbraun verfärbend.
Fleisch stark rötend.
Hut und Stiel alt ockerfleckig-gilbend.
Fleisch etwas rötend.
Fleisch etwas leicht rötend, vor allem im Lamellenbereich, Stielbasis rostgelblich.
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Fleisch rötend.
Stiel bei Verletzung rötend, alt schwärzend.
Fleisch im Stiel rötend.
Hut auf Druck zitronengelb gilbend.
Stiel gilbend.
Fleisch gilbend, mehr oder weniger auch rötlich bis rotbraun verfärbend.
Wenn die Stielrinde eingeritzt wird, färbt sie sich sofort rötlich.
Fleisch sofort rötlich verfärbend.
Wenn die Stielrinde eingeritzt wird, färbt sie sich sofort rötlich.
Fleisch sofort rötlich, blutrot verfärbend.
Fleisch an der Stielspitze und im Hutfleisch leicht rötlich anlaufend, Stielbasis leicht gilbend bis bis gelborange verfärbend.
Fleisch schwach rötend, Stielbasis mehr oder weniger leicht gilbend.
Fleisch alt bräunlich oder etwas rötend.
Fleisch leicht rötend, alt oder bei Verletzung stark bräunend.
Fleisch höchstens rosagrau anlaufend oder leicht rötend.
Fleisch leicht rötend oder bräunend.
Stielbasis gilbend.
Weiss bleibend
Keine Verfärbung
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Hut nach einigen Stunden schwach gilbend.
Stiel mehr oder weniger schwach gilbend.
Fleisch nur an der Stielbasis schwach gilbend, bei Druck und im Schnitt keine Verfärbung.
Keine Verfärbung
Keine Verfärbung.
Keine Verfärbung.
Keine Verfärbung
Fleisch teils nicht verfärbend.
Variable Verfärbung: mehr oder weniger an der Spitze schwach rötend und an der Stielbasis mehr oder weniger leicht gelblich.
Hut nach einigen Stunden schwach gilbend.
Stiel mehr oder weniger schwach gilbend.
Fleisch nur an der Stielbasis schwach gilbend, bei Druck und im Schnitt keine Verfärbung.
Giftig wenn: Geruch nach Karbol, Tinte, Medizinschrank, Fisch oder einfach Unangenehm
Giftig Ungeniessbar
Gilbend
Fleisch vor allem an der Stielbasis gilbend, später braun anlaufend.
Hutrand bei Verletzung gelblich anlaufend.
Stielbasis bei Verletzung gilbend, später bräunend.
Fleisch oft nur schwach gilbend, chromgelb und später braunrot, vor allem an der Stielbasis.
Stielbasis mit starker Gelbfärbung.
Fleisch vor allem in der Stielbasis oder auch bei Verletzung kanarien-gelblich verfärbend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis auf Druck oder Schnitt mehr oder weniger mit gilbend (zeitlich oft begrenzt).
Fleisch in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend, später bräunend, rotbraun verfärbend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis mit starker Gelbfärbung, im alter oder bei Berührung gelbfleckig, später bräunlich.
Fleisch vor allem in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend.
Fleisch vor allem an der Stielbasis gilbend, später braun anlaufend.
Hutrand bei Verletzung gelblich anlaufend.
Stielbasis bei Verletzung gilbend, später bräunend.
Fleisch oft nur schwach gilbend, chromgelb und später braunrot, vor allem an der Stielbasis.
Stielbasis mit starker Gelbfärbung.
Fleisch vor allem in der Stielbasis oder auch bei Verletzung kanarien-gelblich verfärbend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis auf Druck oder Schnitt mehr oder weniger mit gilbend (zeitlich oft begrenzt).
Fleisch in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend, später bräunend, rotbraun verfärbend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis mit starker Gelbfärbung, im alter oder bei Berührung gelbfleckig, später bräunlich.
Fleisch vor allem in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend.
Rötend
Fleisch fast nicht verfärbend, in der Stielspitze etwas rötend, Basis leicht bräunend.
Fleisch rötend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis auf Druck oder Schnitt mehr oder weniger mit gilbend (zeitlich oft begrenzt).
Fleisch in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend, später bräunend, rotbraun verfärbend.
Fleisch fast nicht verfärbend, in der Stielspitze etwas rötend, Basis leicht bräunend.
Hut beim Reiben gelblich verfärbend.
Stielbasis auf Druck oder Schnitt mehr oder weniger mit gilbend (zeitlich oft begrenzt).
Fleisch in der Stielbasis oder auch bei Verletzung gelblich verfärbend, später bräunend, rotbraun verfärbend.
Weiss bleibend
Fleisch fast nicht verfärbend, in der Stielspitze etwas rötend, Basis leicht bräunend.
Fleisch braunrosa anlaufend.
Fleisch fast nicht verfärbend, in der Stielspitze etwas rötend, Basis leicht bräunend.